Reiseführer Bad Doberan

Das Team Deutschland heißt alle Besucher herzlich willkommen! 

Unser Büro in Deutschland hat hier im Norden seinen Sitz und arbeitet eng mit unseren beiden weiteren Büros in England und in den Niederlanden zusammen. Wir leben aktiven Kulturaustausch!

Deutschlandweit planen wir spannende und interessante Ausflüge in viele sehenswürdige Städte für euch. Der Norden von Mecklenburg-Vorpommern ist erlebnisreich und bietet einzigartig sehenswerte Orte: Die Ostsee-Küste, maritime Seebäder, historische Hansestädte und naturpure Landschaften.

Bad Doberan – zwischen Rostock und Wismar gelegen – wurde ab dem 13. Jahrhundert um eine Klosteranlage herum errichtet. Das Doberaner Münster ist die Kirche des ehemaligen Klosters und heute das bekannteste Bauwerk in der Stadt. Es gilt als Meisterwerk der Backstein-Gotik und zählt zu den bedeutendsten Kirchenbauten in Nord-Deutschland. Als besondere Attraktion bimmelt und schnauft die Dampfeisenbahn »Molli« seit 130 Jahren mitten durch Bad Doberan. Im Jahr 2000 erhielt Bad Doberan den Titel Heilbad. Moorschlamm aus der Umgebung wird als Heilmittel verwendet. Zahlreiche Badegäste und Sommerurlauber besuchen Bad Doberan alljährlich. Wie auch tausende Fans der Musiklegende Frank Zappa, welche zur Zappanale, dem jährlichen Musikfestival, die Stadt besuchen. Der Stadtname „Doberan“ geht auf slawische Ausrufe zurück. Und das Flattern der Flügel eines Schwanes war auch ein wesentlicher Moment für den Ursprung des Namens … Anhaltspunkte bietet das Stadtwappen!

 

Attraktionen und Aktivitäten in Bad Doberan

Hier stellen wir euch einige Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten vor, die ihr auf eurer Gruppenreise oder Schulfahrt in Bad Doberan erleben könnt. Für Klassenfahrten und Kursfahrten haben wir Info-Material wie z.B. Unterrichtshilfen, Schüler-Info, Stadtpläne und Stadtspiele für jeden Schüler vorbereitet. Wir stellen euch die Bausteine für eine gelungene Reise zur Verfügung.

Sehenswürdigkeiten in Bad Doberan

 
BAD DOBERANER MÜNSTER

Das Meisterwerk der Backstein-Gotik ist gleichzeitig das höchste Bauwerk der Stadt. Bis Mitte des 16. Jahrhundert‘s war das Doberaner Münster die Kirche des Zisterzienser-Klosters Doberan. Die Klosteranlage mit den roten Backstein Bauten: Kornhaus, Backhausmühle und Hausmeisterhaus – jetzt Parkpalais genannt – umschließen das aufragende Münster.

 
STADT-UND BÄDERMUSEUM

Das Museum befindet sich in einer eindrucksvollen neogotischen Villa aus dem 19. Jahrhundert – im Möckelhaus. Hier wird über die Geschichte von Bad Doberan berichtet. Zu sehen sind Kleidung, Gepäckstücke und Gegenstände aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Mit Anekdoten über prominente Gäste und skurrile Begebenheiten geht man auf eine spannende Zeitreise.

 
FAHRT MIT DER »MOLLI«

Wie die Dampfeisenbahn zu ihrem Namen kam, ist nicht eindeutig geklärt… am besten Ihr findet es selbst heraus! Die Bad Doberaner lieben ihren schnaufende und bimmelnden »Molli«. Er hat 3 Stationen in Bad Doberan. Bis zum Ostseebad Kühlungsborn dauert die Fahrt etwa 40 Minuten. Die letzte Station ist Kühlungsborn-West, wo sich gleichzeitig das »Molli«-Museum befindet.

 
EHM WELK HAUS

Der Schriftsteller Ehm Welk lebte bis 1966 in diesem schlichten Einfamilienhaus. Seit 1979 ist es ein öffentlicher und lebendiger Ort für Literaturliebhaber. Fotos und Schriften informieren über Leben und Werk des Schriftstellers. Auch Lesungen, Konzerte und Ausstellungen finden hier statt. Jährlich im Sommer finden die traditionellen Ehm-Welk-Veranstaltungen statt.

Umsonst & draussen

 
HEILIGENDAMM

Das älteste deutsche Seebad. Seit dem 19. Jahrhundert traf sich hier die adlige und großbürgerliche Gesellschaft zur Erholung an der Ostseeküste. Prunkvolle klassizistische Bauten entstanden an der Strandpromenade. Die leuchtend hellen Gebäude gaben dem Ort den Namen »weiße Stadt«. Die 200 m lange Seebrücke bietet einen grandiosen Blick auf die Ostseeküste. In Heiligendamm ist der Sand besonders fein – perfekt für einen Tag am Meer.

 
STADTRUNDGANG

Wenn man die Stadt zu Fuß erkunden möchte, sollte man die Klosterriune vor dem Johann-Sebastian-Bach-Garten besichtigen und am Doberaner Münster vorbei Richtung Möckelhaus gehen. Schaut unbedingt am Alexandrinenhof vorbei. Dieser Platz im Herzen der Stadt beheimatet Werkstätten von Handwerkern, Ateliers und Cafés. Die kleinen Geschäfte laden zum Bummeln ein und im Café Zikke kann man zwischendurch eine kleine Auszeit genießen.

 
AM KAMP

Der Kamp ist ein dreieckiger Park in der Stadtmitte. Bis zum 19. Jahrhundert war er der Mittelpunkt der Doberaner noblen Gesellschaft, da die repräsentativsten Gebäude der Stadt sich um den Park herum befanden: Theater, Logierhaus, Palais und Salons. Hier befindet sich der Weiße Pavillon, der als Café genutzt wird und der Rote Pavillon, in dem Moderne Kunst ausgestellt, mit Werken von Künstlern aus der Region. Im Sommer finden hier Open-Air-Veranstaltungen statt.

 
KORNHAUS

Das alte Kornhaus des ehemaligen mittelalterlichen Klosters ist heute eine kulturelle Begegnungsstätte. Es beherbergt eine Jugendkunstschule, eine Umweltbildungsstätte, ein Bildungszentrum, das Kornhauscafé und hat im Klostergarten eine kleine Herberge. Außerdem finden hier unterschiedliche Konzert- und Theaterveranstaltungen statt. Eine Ausstellung informiert über die Geschichte des Hauses. Im urigen Café gibt es selbstgebackenen Kuchen.

Ausflugsziele um Bad Doberan

Bad Doberan ist der ideale Ausgangsort für Tagesausflüge und besonders bei Kursfahrten und Abschlussfahrten beliebt. Die Ausflugsziele sind vielfältig. Kühlungsborn, Wismar und Rostock sind einen Ausflug wert. Das Seebad Rerik und der Schweriner See sind die absoluten Highlights der Gegend.

 
Kletterwald, Fun-Strand und Kurhäuser

Seebad Kühlungsborn

Kühlungsborn ist der größte Bade- und Erholungsort in Mecklenburg. Der Ort umschließt den Stadtwald. Mitten im Stadtwald – nur 100 Meter vom Strand entfernt – ist ein Kletterwald entstanden. Abenteuer und Spaß pur. Mut und Geschicklichkeit sind gefragt. Geschultes Personal und Klettertrainer unterstützen Jung und Alt sowie Groß und Klein. Kletter-Ausrüstung gibt es vor Ort. Bitte an bequeme Kleidung und festes Schuhwerk denken! Fast 4 Kilometern kann man die Promenade am Ufer der Ostsee entlang schlendern. Es ist die längste Strandpromenade Deutschlands! Eindrucksvolle Villen, Hotels und Kurhäuser in herrschaftlichen Gebäuden sind typisch für die Architektur des Seebades. Von der langen Mole am Yachthafen lassen sich attraktive Segelboote aus der Nähe betrachten. Maritimes Flair klappert und schwappt hier sprichwörtlich mit der Handbreit Wasser unterm Kiel. Möwen kreisen und kreischen. Viele Veranstaltungen finden im Sommer unter freiem Himmel statt. Die Kunsthalle im Jugendstil aus der Zeit um 1910 wird für Konzerte und Ausstellungen genutzt. Von der Holländer-Mühle Brunshoever Möhl kann man weit in die Landschaft und auf die Ostsee schauen. In Kühlungsborn gibt es zwei besondere Sport-Strände: Am Aktiv-Fun Strand in Kühlungsborn-Ost kann man Beach-Volleyball, Soccer und Handball spielen. Der Vital Fit Strand in Kühlungsborn-West ist ein Freiluft-Fitness-Studio mit Hanteln und Gewichten.

 
ECHTER FISCHERORT

Seebad Rerik

Rerik ist einer der letzten echten Fischerorte an der Ostseeküste. Wilde Steilküste, Naturstrand und rauschende Ostseebrandung wechseln in Rerik mit dem ruhigen Wasser am Haff. Mit etwas Glück findet man Bernstein – das »Gold des Meeres« – am Naturstrand. Im Sommer herrscht überall buntes Treiben. Reriker Fischer in ihrer seefesten Berufskleidung gehören hier noch zum alltäglichen Stadtbild. In den Morgenstunden kehren sie in den romantischen Fischereihafen zurück. Um ihren Fang anzuschauen, sollte man früh aufstehen. Es gibt vielfältige Angebote für Aktivitäten: Am Strand Beach-Volleyball spielen. Auf einer Fahrradtour Ort und Umgebung erkunden. Mit dem Tretboot auf dem Salzhaff fahren. Auch Surfkurse für Anfänger haben hier ideale Bedingungen. Die Salzhaffwiesen und Dünen bilden eine reizvolle Küstenlandschaft und wurden als Europäisches Vogelschutzgebiet anerkannt. Küstenvögel wie Seeschwalbe, Rotschenkel und der Kiebitz brüten hier. Ein Streifzug durch das Schutzgebiet ist abenteuerlich und offenbart den Zauber der Natur. Ein Spaziergang auf der 170 Meter lange Seebrücke gleicht einem Weg aufs Meer hinaus. Das Heimatmuseum befindet sich in einem der ältesten Gebäude der Stadt. Eine Ausstellung berichtet vom einstigen Leben an der Ostsee. Fossilien, Steingräber und auch Bademode aus verschiedenen Epochen werden hier präsentiert. Ein beliebtes Souvenir ist der kleine »Erik aus Rerik«...

 
800-JÄHRIGES JUBILÄUM IM JAHR 2018

Rostock

Rostock ist Universitätsstadt mit jungem Flair und auch traditionelle Hansestadt. Die Universität wurde 1419 gegründet. Die Fassade des Hauptgebäudes wirkt heiter italienisch. Prominente wie der Archäologe Heinrich Schliemann und der Schriftsteller Erich Kästner studierten an der ältesten und heute größten Universität in Mecklenburg-Vorpommern. Der Botanische Garten mit rund 10.000 Pflanzenarten ist Teil der Universität. Der Barocksaal im ehemaligen herzoglichen Palais am Universitätsplatz gehört zu den schönsten Konzertsälen in ganz Norddeutschland. Die Warnow fließt durch Rostock und noch 20 Kilometer weiter bis zum Ostseebad Warnemünde. Mit dem Kauf des ehemaligen Fischerdorfes sicherte sich die Stadt Rostock im Jahr 1323 den freien Zugang zur Ostsee. Werften und Hafenanlagen bestimmen seither das Leben in Rostock als Hafenstadt. Ein Stilmix prägt die Architektur von Rostock. Gotischen Giebelhäuser sind in der Fußgängerzone Kröpeliner Straße zu bestaunen. Cafés und bunte Läden laden hier zum Bummeln ein. Unweit befindet sich das Kloster zum Heiligen Kreuz. Es wurde 1270 gegründet und beherbergt heute das Kulturhistorische Museum. Halbrunde Wiek-Häuser waren einst Teil von Bauten, die der Verteidigung der Stadt dienten. Wie auch Wallanlagen und die 4 erhalten gebliebenen Stadttore. Das barocke Rathaus mit seinen 7 Türmen wirkt noch beeindruckender, wenn es in den Abendstunden beleuchtet erstrahlt. Im Mittelalter wurde hier Handel betrieben. Heute ist das Rathaus Sitz der Stadtverwaltung. Es befindet sich seit 700 Jahren am Neuen Markt in der Altstadt, der auch ein guter Ausgangspunkt für Erkundungstouren ist. Mittelalterliche Klöster und Kirchen laden hier zu Besuchen ein. Die Marienkirche ist ein backsteinroter gotischer Kirchenbau und beherbergt die Astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert - die noch heute präzise funktioniert. Am Alten Markt ragt der spitze Turm der ältesten Kirche Rostocks – die Petrikirche – in den Himmel. Der Kirchturm war immer schon ein Orientierungspunkt für die Seefahrt. Aus 45 Metern Höhe hat man einen weiten Blick auf Rostock, das Flusstal der Warnow und die Ostsee.

 
TOR ZUR INSEL RÜGEN

Stralsund  

Bei Stralsund trennt der Strelas und die Insel Rügen vom Festland ab. Er ist ein Seitenarm der Ostsee und gab der Stadt ihren Namen. Die Rügenbrücke führt heute in schwindelerregender Höhe über den Sund. 1234 wurde Stralsund gegründet. Der Hafen spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte der Stadt. Von hier aus stachen Hansekoggen in See. Durch internationalen Handel wurde Stralsund eine der mächtigsten Hansestädte. Seit 2002 gehört die Altstadt zusammen mit Wismar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Besuch Stralsunds gleicht einer Zeitreise. Die historische Altstadt liegt auf einer Insel! Ihr Mittelpunkt ist der Alte Markt: Die beeindruckenden Bürgerhäuser aus Backstein entstanden zur Hansezeit. Als Wahrzeichen der Stadt gilt die Fassade des alten Rathauses. Das hochaufragende Gebäude aus dem 13. Jahrhundert ist eines der bedeutendsten an der deutschen Ostseeküste. Man findet originelle Geschäfte und gemütliche Cafés in engen Gassen. Von 1648-1815 gehörte Stralsund zum Königreich Schweden. Das barocke Commandanturhus entstand während der Schwedenzeit. Das Meeresmuseum ist in einem ehemaligen Kloster untergebracht. Ein 15 Meter langes Finnwal-Skelett hängt im hohen Gewölbe. Aquarien und zahlreiche Becken bieten einen Streifzug durch die Meere. Weithin prägen drei gotische Backsteinkirchen die Silhouette von Stralsund. Der 100 Meter hohe Turm der Marienkirche galt einst als höchstes Bauwerk der Welt! Von hoch oben hat man einen tollen Blick über die Stadt und die Ostsee - bis zur Insel Rügen. St. Nikolai ist die älteste der Kirchen und ist dem Schutzpatron aller Seefahrer, gewidmet. Von der Altstadt gelangt man über Brücken zum nahen Stadthafen. Dort stehen backsteinrote Speicher-Bauten neben dem modernen Museum Ozeaneum. Der weiße Bau ist ein absoluter Besuchermagnet. Tausende Meerestiere aus den nördlichen Meeren kann man hier bewundern. Im größten Aquarium schaut man durch eine Scheibe wie in den »Offenen Atlantik«: Schwärme von Fischen ziehen vorbei. Rochen und Haie sind hautnah zu erleben. Eine weitere Attraktion ist das schwimmende Museum »Gorch Fock« an der Fährbrücke.

 
UNESCO-WELTKULTURERBE

Wismar

Von 1648 bis 1803 gehörte Wismar zum schwedischen Königreich. Die Stadt wurde in diesem Zeitraum zu einer der größten Seefestungen in Nordeuropa ausgebaut. Der Marktplatz von Wismar ist ein guter Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang. In der Mitte befindet sich der Brunnen „Wasserkunst“. Bis 1900 diente der zwölfeckige Brunnen der Trinkwasserversorgung der Stadt. Wismar ist ein wahres Kleinod wunderschöner Giebelhäuser! Mit der aufwendigen Gestaltung der Giebel zeigten Kaufleute ihre Macht und ihren Reichtum. Häuser mit schönen Giebeln wie der backsteinrote „Alte Schwede“ und das klassizistische Rathaus umschließen den Markt. Unweit ist das stadtgeschichtliche Museum im prächtigen Schabbelhaus untergebracht. Zwei mittelalterliche Giebelhäuser bilden das Welt-Erbe-Haus. Eine öffentliche Ausstellung im Inneren informiert über die Geschichte Wismars, die Entwicklung zur Hansestadt und darüber, wie Teile Wismars dem UNESCO-Weltkulturerbe zugesprochen wurden. Diese Anerkennung teilt sich Wismar mit der Hansestadt Stralsund! Auf dem Weg zum Alten Hafen befindet sich die malerische Mühlengrube; auch Runde Grube genannt. Dieser älteste künstliche Wasserlauf in Deutschland verbindet den Schweriner See mit der Ostsee. Die gotische Nikolaikirche streckt sich hier über die Dächer der hübschen Bürgerhäuser. Unweit thronen die Türme von St. Georgen und der Marienkirche über der Altstadt. Die berühmte norddeutsche Backstein-Gotik ist ihre gemeinsame Bauart. In den Sommermonaten ist St.Georgen Spielstätte der prominenten Festspiele von Mecklenburg-Vorpommern. Die Kirche hat in 36 Meter Höhe eine Aussichtsplattform. Der Blick auf die Stadt und die Ostsee ist grandios! Das touristische Hafenviertel ist lebendig maritim. Direkt vom Fischkutter kann man leckere Fischbrötchen kaufen. Ausflugsboote, Yachten und Segler liegen vertäut. Zur Hansezeit wurden hier Salz, Fische, Wolle und Getreide umgeschlagen. Mit etwas Glück liegt die berühmte Kogge »Wissemara« gerade vor Acker. Sie ist ein originalgetreuer Nachbau aus dem 14. Jahrhundert. Gegen eine kleine Spende geben Mitglieder des Vereins »Poeler Kogge« Einblicke in die Bauweise einer typischen Handelskogge. Jährlich, kurz vor Ostern, feiert die Stadt ihre »Heringstage«. Frischer Hering wird auf dem Marktplatz zubereitet und in Mengen verzehrt. Jedes Jahr im Juni wird über 4 Tage das Hafenfest gefeiert. Musik, Fahrten und Feuerwerk am Alten Hafen! Eine Fähre bringt Besucher zur nahen Insel Poel. Sie ist ein Urlaubsparadies mit naturbelassenen Stränden. Über 20 Kilometer ist der Blick frei aufs Wasser, wenn man die kleine Insel einmal mit dem Fahrrad umrundet. Nordöstlich von Wismar liegt das Ostseebad Rerik. Zwischen Ostsee und flachen Salzhaff gelegen, ist das Seebad ideal für Urlauber, Segler und Surfer. Etwas außerhalb von Wismar befindet sich das Erlebnismuseum Phantechnikum. Besucher lernen naturwissenschaftliche und technische Phänomene hautnah kennen. Probieren, Erkunden, Mitmachen!

 
LANDESHAUPTSTADT

Schwerin

Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern - und liegt von Wasser umgeben. Man kann sie wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Die Stadt-Rund-Tour Schwerin ist gut ausgeschildert. Ausgedehnte Parks und Seenlandschaften prägen die Stadt. Auf dem Schweriner See kann man einen Ausflug mit dem Schiff unternehmen. Es werden auch Boote vermietet. Das Schloss Schwerin liegt auf einer Insel – direkt am Burgsee – und ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Landtag hat hier seinen Sitz. Das sagenumwobene »Petermännchen« soll als Schlossgeist spuken … Ein Teil des Schlosses wird als Museum genutzt. Wohnräume und Prunksäle kann man besichtigen. In ehemaligen Kinderzimmern ist Porzellan ausgestellt. Waffen aus verschiedenen Epochen werden präsentiert. Die Schlossinsel ist durch zwei Brücken mit dem Schlossgarten und der Altstadt verbunden. Im weit angelegten Schlossgarten kann man kostenfrei flanieren und großartige Blicke auf das traumhafte Schloss genießen. Die historische Altstadt hat sich um den gotischen Dom herum entwickelt. Besichtigungen und Führungen sind möglich. Mittwochs erklingt im Inneren die Ladegast-Orgel ab 11 Uhr für 20 Minuten. Der Schweriner Dom ist auch Teil der Europäischen Route der Backsteingotik und ist das älteste Bauwerk in der Stadt. Mit 118 Metern überragt der Glockenturm des mächtigen Backsteindoms alle Gebäude der Schweriner Innenstadt. Für 2 € und nach 230 Stufen bietet sich ein toller Blick über die Stadt und Seenlandschaft. Enge Gassen und kunstvolle Fachwerkhäuser versprühen mittelalterliches Flair. Zahlreiche Cafés locken in den Sommermonaten viele Besucher an. Prunkvolle Giebel- und Bürgerhäuser umgrenzen den Markt. Von hier aus kann man wunderbar die Stadt erkunden. Das Altstadt-Rathaus wurde im Stil englischer Tudor-Gotik erbaut. Es beherbergt auch die Touristen-Information. Mittwochs findet der regionale Wochenmarkt auf dem alten Marktplatz statt. Da gibt es viel Typisches zu schauen, kosten und zu kaufen. Im Stadtbild findet man weitere herrschaftliche Bauten der Großherzöge, deren Herrschaftsgeschichte vom Mittelalter bis in das frühe 20. Jahrhundert reichte: Altes Palais und Marstall. Das Staatliche Museum Schwerin ist in einem majestätischen Bauwerk untergebracht. In ganz Europa ist das Museum für seine Galerie Alter Meister des 17.-18. Jahrhunderts berühmt: Rubens, Rembrandt … Und deutschlandweit für die größte Sammlung von Werken von Marcel Duchamp und Ernst Barlach. Die Schleifmühle ist heute ein technisches Denkmal-Museum in einer malerischen Umgebung. In Vorführungen werden große Natursteine geschnitten und geschliffen. Eine Ausstellung informiert über die Geschichte der Wassermühle. Die Schelfstadt ist Teil der Altstadt mit einer Fußgängerzone zum Bummeln und der Kirche St. Nikolai, welche man besichtigen kann. Am angrenzenden Pfaffenteich laden zwei Terrassen zum Verweilen ein. Mit etwas Glück erlebt man im Sommer ein Drachenboot-Rennen.