REISEFÜHRER KÜHLUNGSBORN 

Das größte Seebad an der mecklenburgischen Ostseeküste.

Am 6 Kilometer langen Sandstrand und auf der längsten Strandpromenade Deutschlands kann man wunderbar Strand, Meer und Sonne genießen. Die Promenade bietet einen freien Blick auf die Ostsee und gemütliche Cafés laden zum Verweilen ein. Im Ortsteil Kühlungsborn Ost führt die Seebrücke 240 Meter weit aufs Meer hinaus und ist Anlegestelle des Fahrgastschiffes »MS BALTICA«. Kühlungsborn West ist Endstation der Bäderbahn »Molli« und Standort des gleichnamigen Museums. Viele herrschaftliche Gebäude im Stil der Bäderarchitektur lassen das Flair der Jahrhundertwende in Kühlungsborn aufleben. Diese typische Seebad-Architektur ist einzigartig an der Ostseeküste. Auf der Strandstraße kann man bummeln und shoppen. Breite Terrassen sind lebendige Treffpunkte, um das Hafengeschehen zu beobachten. Möwen sind ständige Begleiter und gehören zu den Wahrzeichen der Stadt. Viele Veranstaltungen finden im Sommer unter freiem Himmel statt. Der große Stadtwald ist eine Abwechslung vom Strand. Mitten in der grünen Oase liegt der Kletterwald – eine sportliche Attraktion. Die Nähe zum einmaligen Landschaftsgebiet »Kühlung« wurde namensgebend für die Stadt Kühlungsborn. Für Wanderer ist die hügelige Naturlandschaft ein beliebtes Ausflugsziel. Auch die Küste entlang gibt es abenteuerliche Wanderwege und vielerorts werden Fahrradtouren empfohlen. Lohnenswerte Ziele sind die Brunshövener Windmühle aus dem Jahr 1791 und der Leuchtturm »Buk«.

Attraktionen und Aktivitäten in Kühlungsborn

Hier stellen wir euch einige Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten vor, die ihr auf eurer Gruppenreise oder Schulfahrt in Kühlungsborn erleben könnt. Für Klassenfahrten und Kursfahrten haben wir Info-Material wie z.B. Unterrichtshilfen, Schüler-Info, Stadtpläne und Stadtspiele für jeden Schüler vorbereitet. Wir stellen euch die Bausteine für eine gelungene Reise zur Verfügung.

Attraktionen & Sehenswürdigkeiten

 

Bäderarchitektur

Bäderarchitektur wird der unverkennbare Baustil in deutschen Seebädern an der Ostseeküste genannt. Zwischen 1793 und 1918 entstanden viele imposante Bauten mit Elementen aus dem Klassizismus, Historismus und Jugendstil.

 

Der »Molli«

Die Bäderbahn »Molli« ist die älteste Schmalspurbahn der Welt. Sie pendelt zwischen Bad Doberan, Heiligendamm und Kühlungsborn West. Unweit befindet sich das »Molli«-Museum. Es bietet eine Zeitreise in die Geschichte der Zugfahrt.

 

Kletterwald

Abenteuer und Spaß im Stadtwald, wo man Mut und Geschicklichkeit braucht. Geschultes Personal unterstützen Jung und Alt. Die sichere Ausrüstung zum Klettern gibt es vor Ort. Bitte denkt an bequeme Kleidung und festes Schuhwerk.

 

MS »BALTICA«

Das prominente Fahrgastschiff startet von der Seebrücke aus eine zweistündige Mini-Kreuzfahrt auf der Ostsee. Eine Schiffsreise nach Warnemünde wird auch angeboten. Genug Zeit um das Seebad am Alten Strom von Rostock zu erkunden.

Umsonst & draussen

 

Stadtrundgang

Eindrucksvolle Villen, Hotels und Kurhäuser aus der Zeit der Jahrhundertwende sind in der ganzen Stadt zu bestaunen. Weiße Bäderarchitektur prägt den prominenten Ostseeort. In der Kunsthalle finden Ausstellungen und Konzerte statt und wird jedes Jahr im August zum Austragungsort des Internationalen Gitarrenfestivals.

 

Strandpromenade

Die fast 4 km lange Flaniermeile bietet einen freien Blick aufs Meer. Auf der längsten Strandpromenade Deutschlands gibt es viel zu sehen, wie die wunderschönen Häuser im Stil der Bäderarchitektur. Gemütliche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein und die begehrten Strandkörbe sind perfekt für jede Jahreszeit.

 

Seebrücke

Auf der 240 Meter langen Seebrücke kann man einen schönen Spaziergang machen. Von hier hat man nicht nur einen tollen Blick auf die Ostsee, sondern auch auf den Strand und das älteste Seebad Deutschlands. Bei Sonnenuntergang versammeln sich viele Besucher auf der Seebrücke von Kühlungsborn West.

 

Grenzturm

Unweit der Seebrücke befindet sich der Grenzturm, welcher Mahnmal und Museum zugleich ist. In der Ausstellung erfährt man alles über Geschichte und Vergangenheit des Ortes, das Grenzsystem und die Schicksale vieler Flüchtlinge. Nur mit Hilfe einer Leiter gelangt man auf die Aussichtsplattform, welche sich in 13 Metern Höhe befindet.

 

Hafen

Der Bootshafen mit seinen zahlreichen Terrassen ist ein quirliger Hotspot. Hier kann man Seglern und Skippern auf ihren Booten zuschauen und in maritimen Geschäften stöbern. Auf der Hafenmole kann man einen schönen Spaziergang machen und den Tag auf einer der Hafenterrassen ausklingen lassen.

 

Strandaktivitäten

Spazieren und Verweilen am langen Sandstrand oder lieber Sport und Spiel am Meer? An dem Aktiv Fun Strand in Kühlungsborn-Ost gibt es Beach-Volleyball, Soccer und Handball. Der Vital Fit Strand in Kühlungsborn-West hat ein Freiluft-Fitness-Studio. Kurse werden teilweise kostenlos angeboten.

 

Wandern durch die »Kühlung«

Bewaldete Hügel, Schluchten und Bäche laden Naturliebhaber zum Erkunden ein. Der höchste Punkt bietet eine tolle Aussicht auf Kühlungsborn und das Umland. Eine schöne Wanderung durch naturbelassene Wege, deshalb bitte bequemes Schuhwerk und die richtige Kleidung nicht vergessen.

 

Leuchtturm »Buk«

Der rote Turm blinkt auf dem Signalberg bei Bastorf. Mit 95 Metern Höhe ist er der höchste Leuchtturm im Ostseeraum. Von seiner Aussichtsplattform hat man eine herrliche Sicht auf die Ostsee. Bei gutem Wetter kann man bis zur Insel Fehmarn sehen. Im Café Valentins gibt es Kaffee und Kuchen.

Ausflugsziele um Kühlungsborn

Kühlungsborn ist der ideale Ausgangsort für Tagesausflüge und ist besonders bei Kursfahrten und Abschlussfahrten beliebt. Die Ausflugsziele sind vielfältig. Warnemünde, Rostock, Wismar und Schwerin sind einen Ausflug wert. Der Vogelpark Marlow und das Mini-Land in Mecklenburg-Vorpommern sind sehenswerte Ausflugsziele der Gegend.

 
TOR ZUR INSEL RÜGEN 

Stralsund  

Bei Stralsund trennt der Strelas und die Insel Rügen vom Festland ab. Er ist ein Seitenarm der Ostsee und gab der Stadt ihren Namen. Die Rügenbrücke führt heute in schwindelerregender Höhe über den Sund. 1234 wurde Stralsund gegründet. Der Hafen spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte der Stadt. Von hier aus stachen Hansekoggen in See. Durch internationalen Handel wurde Stralsund eine der mächtigsten Hansestädte. Seit 2002 gehört die Altstadt zusammen mit Wismar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Besuch Stralsunds gleicht einer Zeitreise. Die historische Altstadt liegt auf einer Insel! Ihr Mittelpunkt ist der Alte Markt: Die beeindruckenden Bürgerhäuser aus Backstein entstanden zur Hansezeit. Als Wahrzeichen der Stadt gilt die Fassade des alten Rathauses. Das hochaufragende Gebäude aus dem 13. Jahrhundert ist eines der bedeutendsten an der deutschen Ostseeküste. Man findet originelle Geschäfte und gemütliche Cafés in engen Gassen. Von 1648-1815 gehörte Stralsund zum Königreich Schweden. Das barocke Commandanturhus entstand während der Schwedenzeit. Das Meeresmuseum ist in einem ehemaligen Kloster untergebracht. Ein 15 Meter langes Finnwal-Skelett hängt im hohen Gewölbe. Aquarien und zahlreiche Becken bieten einen Streifzug durch die Meere. Weithin prägen drei gotische Backsteinkirchen die Silhouette von Stralsund. Der 100 Meter hohe Turm der Marienkirche galt einst als höchstes Bauwerk der Welt! Von hoch oben hat man einen tollen Blick über die Stadt und die Ostsee - bis zur Insel Rügen. St. Nikolai ist die älteste der Kirchen und ist dem Schutzpatron aller Seefahrer, gewidmet. Von der Altstadt gelangt man über Brücken zum nahen Stadthafen. Dort stehen backsteinrote Speicher-Bauten neben dem modernen Museum Ozeaneum. Der weiße Bau ist ein absoluter Besuchermagnet. Tausende Meerestiere aus den nördlichen Meeren kann man hier bewundern. Im größten Aquarium schaut man durch eine Scheibe wie in den »Offenen Atlantik«: Schwärme von Fischen ziehen vorbei. Rochen und Haie sind hautnah zu erleben. Eine weitere Attraktion ist das schwimmende Museum »Gorch Fock« an der Fährbrücke.

 
800-JÄHRIGES JUBILÄUM IM JAHR 2018

Rostock

Rostock ist Universitätsstadt mit jungem Flair und auch traditionelle Hansestadt. Die Universität wurde 1419 gegründet. Die Fassade des Hauptgebäudes wirkt heiter italienisch. Prominente wie der Archäologe Heinrich Schliemann und der Schriftsteller Erich Kästner studierten an der ältesten und heute größten Universität in Mecklenburg-Vorpommern. Der Botanische Garten mit rund 10.000 Pflanzenarten ist Teil der Universität. Der Barocksaal im ehemaligen herzoglichen Palais am Universitätsplatz gehört zu den schönsten Konzertsälen in ganz Norddeutschland. Die Warnow fließt durch Rostock und noch 20 Kilometer weiter bis zum Ostseebad Warnemünde. Mit dem Kauf des ehemaligen Fischerdorfes sicherte sich die Stadt Rostock im Jahr 1323 den freien Zugang zur Ostsee. Werften und Hafenanlagen bestimmen seither das Leben in Rostock als Hafenstadt. Ein Stilmix prägt die Architektur von Rostock. Gotischen Giebelhäuser sind in der Fußgängerzone Kröpeliner Straße zu bestaunen. Cafés und bunte Läden laden hier zum Bummeln ein. Unweit befindet sich das Kloster zum Heiligen Kreuz. Es wurde 1270 gegründet und beherbergt heute das Kulturhistorische Museum. Halbrunde Wiek-Häuser waren einst Teil von Bauten, die der Verteidigung der Stadt dienten. Wie auch Wallanlagen und die 4 erhalten gebliebenen Stadttore. Das barocke Rathaus mit seinen 7 Türmen wirkt noch beeindruckender, wenn es in den Abendstunden beleuchtet erstrahlt. Im Mittelalter wurde hier Handel betrieben. Heute ist das Rathaus Sitz der Stadtverwaltung. Es befindet sich seit 700 Jahren am Neuen Markt in der Altstadt, der auch ein guter Ausgangspunkt für Erkundungstouren ist. Mittelalterliche Klöster und Kirchen laden hier zu Besuchen ein. Die Marienkirche ist ein backsteinroter gotischer Kirchenbau und beherbergt die Astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert - die noch heute präzise funktioniert. Am Alten Markt ragt der spitze Turm der ältesten Kirche Rostocks – die Petrikirche – in den Himmel. Der Kirchturm war immer schon ein Orientierungspunkt für die Seefahrt. Aus 45 Metern Höhe hat man einen weiten Blick auf Rostock, das Flusstal der Warnow und die Ostsee.

 
SCHÖNSTER VOGELPARK IN NORDDEUTSCHLAND

Vogelpark Marlow 

Der Vogelpark beeindruckt mit seiner Artenvielfalt und den weitläufigen Parkanlagen. Besucher durchlaufen verschiedene Kontinente und lernen dort die heimischen Tierarten kennen. Neben unterschiedlichsten Greifvögeln sind Alpakas, Affen und Kängurus – und sogar Pinguine – zu bestaunen. In den täglichen Tiershows zeigen auch Papageien, Pelikane und Perlhühner ihr Können. Der Streichelzoo ist beliebt bei Jung und Alt.

 
MODELLPARK

Mini-Land Mecklenburg-Vorpommern

Das Bundesland in nur einem Tag durchqueren? Das ist nur 15 Autominuten von Rostock entfernt durchaus möglich: Inmitten eines Natur- und Landschaftsparks werden im Maßstab 1:25 die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Mecklenburg-Vorpommern gezeigt. Schlösser, Herrenhäuser, Kirchen, Türme, Mühlen aus verschiedenen Jahrhunderten… im Mini-Land wurde alles mit viel Liebe zum Detail nachgebaut.

 
UNESCO-WELTKULTURERBE

Wismar

Von 1648 bis 1803 gehörte Wismar zum schwedischen Königreich. Die Stadt wurde in diesem Zeitraum zu einer der größten Seefestungen in Nordeuropa ausgebaut. Der Marktplatz von Wismar ist ein guter Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang. In der Mitte befindet sich der Brunnen „Wasserkunst“. Bis 1900 diente der zwölfeckige Brunnen der Trinkwasserversorgung der Stadt. Wismar ist ein wahres Kleinod wunderschöner Giebelhäuser! Mit der aufwendigen Gestaltung der Giebel zeigten Kaufleute ihre Macht und ihren Reichtum. Häuser mit schönen Giebeln wie der backsteinrote „Alte Schwede“ und das klassizistische Rathaus umschließen den Markt. Unweit ist das stadtgeschichtliche Museum im prächtigen Schabbelhaus untergebracht. Zwei mittelalterliche Giebelhäuser bilden das Welt-Erbe-Haus. Eine öffentliche Ausstellung im Inneren informiert über die Geschichte Wismars, die Entwicklung zur Hansestadt und darüber, wie Teile Wismars dem UNESCO-Weltkulturerbe zugesprochen wurden. Diese Anerkennung teilt sich Wismar mit der Hansestadt Stralsund! Auf dem Weg zum Alten Hafen befindet sich die malerische Mühlengrube; auch Runde Grube genannt. Dieser älteste künstliche Wasserlauf in Deutschland verbindet den Schweriner See mit der Ostsee. Die gotische Nikolaikirche streckt sich hier über die Dächer der hübschen Bürgerhäuser. Unweit thronen die Türme von St. Georgen und der Marienkirche über der Altstadt. Die berühmte norddeutsche Backstein-Gotik ist ihre gemeinsame Bauart. In den Sommermonaten ist St.Georgen Spielstätte der prominenten Festspiele von Mecklenburg-Vorpommern. Die Kirche hat in 36 Meter Höhe eine Aussichtsplattform. Der Blick auf die Stadt und die Ostsee ist grandios! Das touristische Hafenviertel ist lebendig maritim. Direkt vom Fischkutter kann man leckere Fischbrötchen kaufen. Ausflugsboote, Yachten und Segler liegen vertäut. Zur Hansezeit wurden hier Salz, Fische, Wolle und Getreide umgeschlagen. Mit etwas Glück liegt die berühmte Kogge »Wissemara« gerade vor Acker. Sie ist ein originalgetreuer Nachbau aus dem 14. Jahrhundert. Gegen eine kleine Spende geben Mitglieder des Vereins »Poeler Kogge« Einblicke in die Bauweise einer typischen Handelskogge. Jährlich, kurz vor Ostern, feiert die Stadt ihre »Heringstage«. Frischer Hering wird auf dem Marktplatz zubereitet und in Mengen verzehrt. Jedes Jahr im Juni wird über 4 Tage das Hafenfest gefeiert. Musik, Fahrten und Feuerwerk am Alten Hafen! Eine Fähre bringt Besucher zur nahen Insel Poel. Sie ist ein Urlaubsparadies mit naturbelassenen Stränden. Über 20 Kilometer ist der Blick frei aufs Wasser, wenn man die kleine Insel einmal mit dem Fahrrad umrundet. Nordöstlich von Wismar liegt das Ostseebad Rerik. Zwischen Ostsee und flachen Salzhaff gelegen, ist das Seebad ideal für Urlauber, Segler und Surfer. Etwas außerhalb von Wismar befindet sich das Erlebnismuseum Phantechnikum. Besucher lernen naturwissenschaftliche und technische Phänomene hautnah kennen. Probieren, Erkunden, Mitmachen!

 
LANDESHAUPTSTADT

Schwerin

Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern - und liegt von Wasser umgeben. Man kann sie wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Die Stadt-Rund-Tour Schwerin ist gut ausgeschildert. Ausgedehnte Parks und Seenlandschaften prägen die Stadt. Auf dem Schweriner See kann man einen Ausflug mit dem Schiff unternehmen. Es werden auch Boote vermietet. Das Schloss Schwerin liegt auf einer Insel – direkt am Burgsee – und ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Landtag hat hier seinen Sitz. Das sagenumwobene »Petermännchen« soll als Schlossgeist spuken … Ein Teil des Schlosses wird als Museum genutzt. Wohnräume und Prunksäle kann man besichtigen. In ehemaligen Kinderzimmern ist Porzellan ausgestellt. Waffen aus verschiedenen Epochen werden präsentiert. Die Schlossinsel ist durch zwei Brücken mit dem Schlossgarten und der Altstadt verbunden. Im weit angelegten Schlossgarten kann man kostenfrei flanieren und großartige Blicke auf das traumhafte Schloss genießen. Die historische Altstadt hat sich um den gotischen Dom herum entwickelt. Besichtigungen und Führungen sind möglich. Mittwochs erklingt im Inneren die Ladegast-Orgel ab 11 Uhr für 20 Minuten. Der Schweriner Dom ist auch Teil der Europäischen Route der Backsteingotik und ist das älteste Bauwerk in der Stadt. Mit 118 Metern überragt der Glockenturm des mächtigen Backsteindoms alle Gebäude der Schweriner Innenstadt. Für 2 € und nach 230 Stufen bietet sich ein toller Blick über die Stadt und Seenlandschaft. Enge Gassen und kunstvolle Fachwerkhäuser versprühen mittelalterliches Flair. Zahlreiche Cafés locken in den Sommermonaten viele Besucher an. Prunkvolle Giebel- und Bürgerhäuser umgrenzen den Markt. Von hier aus kann man wunderbar die Stadt erkunden. Das Altstadt-Rathaus wurde im Stil englischer Tudor-Gotik erbaut. Es beherbergt auch die Touristen-Information. Mittwochs findet der regionale Wochenmarkt auf dem alten Marktplatz statt. Da gibt es viel Typisches zu schauen, kosten und zu kaufen. Im Stadtbild findet man weitere herrschaftliche Bauten der Großherzöge, deren Herrschaftsgeschichte vom Mittelalter bis in das frühe 20. Jahrhundert reichte: Altes Palais und Marstall. Das Staatliche Museum Schwerin ist in einem majestätischen Bauwerk untergebracht. In ganz Europa ist das Museum für seine Galerie Alter Meister des 17.-18. Jahrhunderts berühmt: Rubens, Rembrandt … Und deutschlandweit für die größte Sammlung von Werken von Marcel Duchamp und Ernst Barlach. Die Schleifmühle ist heute ein technisches Denkmal-Museum in einer malerischen Umgebung. In Vorführungen werden große Natursteine geschnitten und geschliffen. Eine Ausstellung informiert über die Geschichte der Wassermühle. Die Schelfstadt ist Teil der Altstadt mit einer Fußgängerzone zum Bummeln und der Kirche St. Nikolai, welche man besichtigen kann. Am angrenzenden Pfaffenteich laden zwei Terrassen zum Verweilen ein. Mit etwas Glück erlebt man im Sommer ein Drachenboot-Rennen.

 
Vom Fischerdorf zum prominenten Badeort

WARNEMÜNDE

In Warnemünde liegen Kreuzfahrtschiffe, Yachten, Segelbote und Fischkutter auf Reede. Fahrgastschiffe bieten Hafenrundfahrten an. Mit seinem 150 Meter breiten Strand ist Warnemünde ein beliebter Urlaubsort. Ein 30 Meter hohe Leuchtturm steht mitten auf der Strandpromenade. Von oben haben Besucher einen traumhaften Blick auf den Ort und den Hafen. Der »Teepott« direkt nebenan ist das zweite historische Wahrzeichen auf der Promenade. Das Heimatmuseum Warnemünde befindet sich in einem traditionellen Fischerhaus und widmet sich der Wahrung der Volkskunde. Anschaulich wird die Entwicklung vom Fischerdorf zum prominenten Badeort dargestellt. Viele Exponate geben Auskunft über die Fischerei und die Seefahrt in vergangenen Zeiten. Das Wesen der Seenotrettung wird erläutert und dem außergewöhnlichen Mut der Retter gedacht.

 

Schüler aller Altersklassen erfahren auf einer Abschlussfahrt oder Klassenfahrt nach Warnemünde Bemerkenswertes über die Geschichte der Seefahrt und das Leben am Meer.

 
DIE BERNSTEINSTADT

Ribnitz-Damgarten

Die reizvolle Kleinstadt liegt zwischen Rostock und Stralsund. Ihre Berühmtheit erlangte sie durch den Bernstein. Fast 60 Millionen Jahre dauert es, bis das »Gold des Meeres« an die Strände der Ostseeküste gespült wurde. Das Bernsteinmuseum befindet sich im mittelalterlichen Kloster Ribnitz. Eine Ausstellung präsentiert die bedeutendste Bernsteinsammlung Deutschlands. Das Freizeitbad Bodden-Therme liegt direkt am Wasser und bietet Badespaß für alle Altersklassen. In den zwei Häfen der Stadt finden Wassersportfreunde attraktive Angebote, wie Paddeltouren, Segeltörns und Wasserwanderungen. Quirlig und bunt zeigen sich die Häfen zu ihren traditionellen Hafenfesten. Dann können Besucher im maritimen Flair von Wasser, Wind und Meer bei einer Boots-Regatta mitfiebern. Das »Bernsteinhaus« am Markt hält vielfältige Angebote zu weiteren Sehenswürdigkeiten bereit: Naturschatzkammer & Paradiesgarten, Naturerlebnis »Wald und Moor«. sowie Wanderungen und Fahrradtouren werden empfohlen. Das Freilichtmuseum Klockenhagen ist sehenswert, liegt aber etwas außerhalb der Stadt.